Samatha Meditation

Samatha Meditation

samatha-meditationSamatha- (auch 'Shamatha'), Konzentrations-  oder Ruhemeditation

 

Die Samatha-Meditation ist eine grundlegende Technik, die von Buddha selbst unterrichtet wurde. Gemeinhin wird Samatha als Meditation geistiger Ruhe und stillem, friedvollem Verweilen benannt. Geistige Ruhe bezeichnet hier nicht ein Entspannen im körperlichen Sinn (wobei Meditation ohne Entspannung gar nicht möglich ist), wenn wir hier zu entspannt sind, schlafen wir ein.

Geistige Ruhe bezeichnet auch nicht, das Denken zu unterdrücken - das wäre mit zuviel Anspannung verbunden. Samatha hat die Schulung des Geistes zum Inhalt, ihn zu stabilisieren und die Konzentrationsfähigkeit, das Bleiben auf einem Objekt - die Einspitzigkeit zu erreichen und zu schulen. Häufig (und das ist auch sinnvoll) wird die Samatha - Meditation als Vorbereitung zur Vipassana-Meditation gewählt und trainiert.

Vierzig mögliche Meditationsmethoden sind überliefert und im Kommentar der Visuddhi Magga (= Weg zur Reinheit) erklärt. Meditationsobjekte in diesem Sinne könnten u.a. die Kasinas sein, das sind Farbtafeln oder auch das beste Übungsobjekt, das immer zur Verfügung steht - der Atem. Am bekanntesten ist demnach Anapanasati - Ana -Einatmen; Pana - Ausatmen; Sati - Achtsamkeit ... also die Achtsamkeit auf das Ein- und Ausatmen - so hat es der Buddha gelehrt. 


Man konzentriert sich also auf einen Punkt, an dem die 'Reibung' der Atemluft (vornehmlich an der Nase oder deren unbmittelbarer Umgebung) zu spüren ist und verweilt auf diesem Erleben. Da der Geist, solange er noch nicht trainiert ist, sich wie eine Herde wilder Affen gebärdet und von einem Gedanken zum anderen springt, empfehlen sich zu Beginn Übungszeiten von 5 - 10 min, ein Steigern sollte erst erfolgen, wenn diese 5-10 min ohne Abschweifen durchgehalten werden können. Je klarer und geläuterter der Geist ist, umso klarer kann er erkennen und tiefes Verständnis entwickeln. Ein ungeschulter Geist läuft sehr leicht Gefahr, sich von Gedanken und/oder Gefühlen vereinnahmen zu lassen und ist so nicht mehr in der Lage, Einsicht zu entwickeln.

Als Folge von intensivem Üben der Samatha-Mediation kann der Eintritt in die Jhanas sein - die Vertiefungsstufen, besondere Versenkungszustände des Geistes. Dies ist jedoch nur ein möglicher Weg und sollte nicht als das letztendliche Ziel angesehen werden sollte.

 

Meditationskurse im Dharma-Chakra e.V.

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